Vergleiche Vergleich Reservierungssystem Preise

Die besten Reservierungssysteme für Restaurants im Vergleich 2026

Verfasst von Ludovic Frank Veröffentlicht am 13 Min. Lesezeit
Gastwirt vor einer großen Schiefertafel mit handgezeichneter Vergleichstabelle in einem gemütlichen Gasthaus

Wer in 2026 ein Reservierungssystem für sein Restaurant sucht, wählt in Wahrheit zwischen drei sehr unterschiedlichen Modellen: Marktplätze, die Gäste vermitteln und dafür pro Gast kassieren, Abonnements mit festem Monatspreis, und Lösungen mit kostenloser Version. Die falsche Wahl kostet schnell mehrere tausend Euro im Jahr oder bindet Sie zwölf Monate an einen Vertrag, der nicht zu Ihrem Betrieb passt.

Dieser Vergleich prüft die wichtigsten in Deutschland und Österreich verfügbaren Systeme, mit Preisen, die wir im August 2026 direkt auf den Seiten der Anbieter abgerufen haben. Volle Transparenz: Dieser Blog gehört zu ViteUneTable, unserer eigenen Reservierungslösung für Gastronomen. Wir führen sie im Vergleich mit ihren echten Stärken und ihren echten Grenzen auf, genau wie alle anderen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Sie wollen null Fixkosten und null Provision: ViteUneTable bietet eine zeitlich unbegrenzte kostenlose Version, 0 % Provision, keine Vertragsbindung.
  • Sie suchen vor allem Reichweite: OpenTable und TheFork Manager bringen Gäste aus ihren Apps, gegen Gebühren pro vermitteltem Gast.
  • Sie wollen einen festen Monatspreis mit vielen Funktionen: Teburio (ab 29 € netto), resmio (ab 69,90 € netto) oder resOS (ab 45 €).
  • Sie sind noch bei Quandoo: Die Plattform stellt ihren Betrieb zum 30. September 2026 ein. Sie brauchen jetzt einen Nachfolger.
  • Sie führen eine Gruppe oder ein Fine-Dining-Haus: aleno und SevenRooms arbeiten mit individuellen Angeboten auf Anfrage.

Wie wir verglichen haben

Ein Vergleich ist nur so viel wert wie seine Kriterien. Unsere sind die Fragen, die Gastronomen uns tatsächlich stellen:

  • Der Preis: der öffentlich ausgewiesene Einstiegspreis, abgerufen im August 2026 auf der Preisseite des Anbieters. Veröffentlicht ein Anbieter keine Preise, schreiben wir es genau so: „auf Anfrage".
  • Die Provision: Einige Anbieter berechnen eine Gebühr pro Gast oder pro Reservierung, die über ihre Plattform kommt. Das ist der am meisten unterschätzte Kostenblock, bei 500 vermittelten Gästen im Monat schnell ein vierstelliger Jahresbetrag.
  • Die Vertragsbindung: monatlich kündbar oder 12 Monate Mindestlaufzeit.
  • Erinnerungen vor dem Besuch: die erste Waffe gegen vergessene Reservierungen.
  • Der No-Show-Schutz: Kartenautorisierung, Anzahlung oder Gästebewertung. Warum das entscheidend ist, zeigt unser Leitfaden zum Thema No-Shows im Restaurant reduzieren.
  • Reservieren mit Google: ob Gäste direkt über Ihr Google-Unternehmensprofil buchen können. Wie dieser Kanal funktioniert, erklärt unser Artikel zum Thema Reservieren mit Google aktivieren.
  • Support auf Deutsch: Ein Reservierungssystem muss an einem vollen Samstagabend erreichbar sein, am besten in Ihrer Sprache.

Bewertet haben wir nur, was auf der Website des jeweiligen Anbieters nachprüfbar ist. Wo eine Information fehlt, sagt die Tabelle das offen.

Die Vergleichstabelle, Preise abgerufen im August 2026

System Einstiegspreis Provision Vertragsbindung No-Show-Schutz Reservieren mit Google
ViteUneTable Kostenlose Version unbegrenzt; Standard-Paket 29 € netto/Monat; Standard + Anti No-Show 49 € netto/Monat 0 % für immer Keine Ja (Paket zu 49 € netto/Monat) Ja (ab Standard-Paket)
OpenTable Core 99 €/Monat, Pro 199 €/Monat 1,50 € pro Gast aus dem OpenTable-Netzwerk, eigene Kanäle 0 € 12 Monate Ja Ja
TheFork Manager Auf Anfrage (Einrichtung ab 300 €) Gebühr pro vermitteltem Gast, nach Preisklasse des Restaurants Nicht veröffentlicht Ja (ab Performance) Ja
resmio Basic 0 €, Premium 69,90 €, Ultimate 129,90 € netto/Monat 0 % auf Reservierungen 12 Monate bei Bezahlplänen (monatlich kündbar gegen +10 €/Monat) Zusatzmodul 19,90 €/Monat (Premium), in Ultimate enthalten Ab Premium
Teburio Starter 29 €, Professional 59 €, Plus 89 € netto/Monat Keine Monatlich kündbar Ab Plus (89 €) Ab Professional (59 €)
gastronovi Tischreservierung 99 €/Monat oder 29 €/Monat + 0,49 € pro Gast 0,49 € pro Gast im Erfolgstarif Mindestens 3 Monate Ja (Anzahlungen) Ja
aleno Auf Anfrage Keine laut Anbieter Nicht veröffentlicht Ja Ja
SevenRooms Auf Anfrage (Starter, Growth, Premium) Nicht veröffentlicht Nicht veröffentlicht Ja Ja
resOS Free 0 € (25 Reservierungen/Monat), Basic 45 €, Plus 85 €, Unlimited 125 €/Monat Keine Monatlich kündbar Zahlungs-Add-on 11,99 €/Monat Add-on 7,99 €/Monat
Quandoo Stellt den Betrieb zum 30. September 2026 ein Entfällt Verträge enden automatisch Entfällt Entfällt

Preise und Konditionen ändern sich laufend: Prüfen Sie vor jeder Unterschrift die Seite des Anbieters. Die direkten Links stehen in den folgenden Abschnitten.

Quandoo stellt den Betrieb ein: was das für Ihren Vergleich bedeutet

Die wichtigste Nachricht des Jahres für reservierende Betriebe in Deutschland und Österreich: Die Berliner Plattform Quandoo hat im März 2026 angekündigt, ihren Betrieb vollständig einzustellen. Neue Reservierungen sind nur noch bis zum 30. September 2026 möglich, danach enden alle Dienste für Gäste, und die Partnerverträge der Restaurants laufen automatisch aus. Zum 31. Dezember 2026 wird die Infrastruktur komplett abgeschaltet. Auch die Fachpresse hat über das Quandoo-Aus berichtet.

Wenn Ihr Betrieb noch über Quandoo Reservierungen annimmt, ist dieser Vergleich für Sie keine theoretische Übung: Sie brauchen vor Ende September ein neues System, und Sie sollten Ihre Gästedaten exportieren, solange der Zugang besteht. Eine ausführliche Umzugsanleitung finden Sie in unserem Artikel Alternative zu Quandoo.

Die Lehre daraus gilt für alle: Ein Reservierungssystem, das Ihnen Gäste „gehören" lässt (eigener Datenexport, eigene Kanäle), ist strategisch sicherer als ein Marktplatz, dem die Gästebeziehung gehört.

ViteUneTable, die kostenlose Version ohne Provision

Beginnen wir mit unserer eigenen Lösung, Sie sind schließlich auf unserem Blog. ViteUneTable folgt einem einfachen Prinzip: Online-Reservierungsmodul, Reservierungskalender und automatische Bestätigungen per E-Mail sind kostenlos, unbegrenzt, ohne Provision und ohne Vertragsbindung. Das ist keine Testphase, das ist das Modell: Die kostenlose Version bleibt kostenlos.

Die Bezahlpakete ergänzen, was ein Betrieb mit wachsendem Volumen braucht: Das Standard-Paket (29 € netto pro Monat) bringt E-Mail-Erinnerungen vor dem Besuch und die Reservierung direkt über Google, das Paket Standard + Anti No-Show (49 € netto pro Monat) ergänzt die Kartenautorisierung bei der Reservierung.

Seien wir ehrlich: ViteUneTable bringt Ihnen keine Reichweite. Hinter dem System steht kein Marktplatz, also auch keine neuen Gäste aus einer fremden App. Wenn Ihr Lokal leer ist und Sie Sichtbarkeit kaufen wollen, kann ein Marktplatz sinnvoll sein. Wenn Ihre Gäste Sie aber ohnehin über Google, Ihre Website oder Empfehlungen finden, gibt es keinen Grund, für diese Reservierungen Gebühren zu zahlen.

Für wen: Selbstständige Gastronomen in Deutschland und Österreich, die 100 % ihrer Gedecke behalten wollen, die Online-Reservierung risikofrei testen und erst dann ein Paket buchen, wenn das Volumen es rechtfertigt.

OpenTable, das internationale Netzwerk

OpenTable kombiniert einen weltweiten Marktplatz mit einer Verwaltungssoftware und ist in Deutschland wie in Österreich aktiv. Die deutsche Preisseite nennt zwei Pläne: Core zu 99 € pro Monat und Pro zu 199 € pro Monat, jeweils mit 12 Monaten Vertragslaufzeit. Dazu kommt das Kernstück des Modells: 1,50 € pro Gast, der über das OpenTable-Netzwerk platziert wird. Reservierungen über Ihre eigene Website, Telefon oder Walk-ins bleiben gebührenfrei, und für No-Shows oder Stornierungen fällt keine Gebühr an.

Die eigentliche Stärke ist die internationale Klientel: OpenTable ist der Reflex amerikanischer und britischer Reisender. Für ein Wirtshaus mit Stammpublikum wiegt dieser Vorteil wenig, für ein Restaurant in der Innenstadt von München, Wien oder Salzburg kann er den Unterschied machen. Kartenautorisierung und Anzahlungen gegen No-Shows sind enthalten.

Für wen: Betriebe in touristischen Lagen, die internationale Gäste ansprechen und die Netzwerkgebühr als Marketingbudget begreifen. Mehr Details in unserem Artikel Alternative zu OpenTable.

TheFork Manager, der Marktplatz mit App-Reichweite

Anders als oft behauptet, hat sich TheFork nicht aus dem deutschsprachigen Markt zurückgezogen (eingestellt wurde 2024 das Australien-Geschäft): thefork.de und thefork.at sind aktiv, und TheFork Manager wird in Deutschland und Österreich weiter vertrieben. Die drei Pläne Visibility, Performance und Enterprise sind allerdings sämtlich „auf Anfrage", veröffentlicht sind nur die Einrichtungsgebühren (300 € für Visibility, 400 € darüber). Für Gäste, die über TheFork, Tripadvisor oder Partnerkanäle kommen, fällt eine Gebühr an, die sich nach der Preisklasse des Restaurants richtet; Reservierungen über die eigene Website und soziale Netzwerke sind gebührenfrei.

Die Stärke ist die App-Reichweite samt Treueprogramm und regelmäßigen Rabattaktionen, die Gäste in schwache Zeiten lenken können. Kartenautorisierung und Anzahlungen gibt es ab dem Performance-Plan. Wer Planbarkeit sucht, muss dagegen erst ein Verkaufsgespräch führen, um überhaupt einen Preis zu erfahren.

Für wen: Restaurants in Großstädten, die aktiv neue Gäste über eine Verbraucher-App gewinnen wollen und variable Kosten pro vermitteltem Gast akzeptieren.

resmio, der Platzhirsch mit Gratis-Einstieg

resmio aus Deutschland ist in vielen DACH-Vergleichen die meistgenannte Lösung. Das Modell: ein kostenloser Basic-Plan mit unbegrenzten Reservierungen, Tischplan und Widget, darüber Premium zu 69,90 € und Ultimate zu 129,90 € netto pro Monat (bei jährlicher Zahlung 10 % günstiger). Auf Reservierungen erhebt resmio keine Provision; Provisionen gibt es nur bei Zusatzprodukten wie Online-Bestellungen oder Gutscheinen.

Zwei Punkte sollten Sie einplanen: Die Bezahlpläne haben 12 Monate Mindestlaufzeit (monatliche Kündbarkeit kostet 10 € pro Monat extra), und der No-Show-Schutz mit Anzahlungen ist im Premium-Plan ein Zusatzmodul zu 19,90 € pro Monat, erst in Ultimate enthalten. Reservieren mit Google gibt es ab Premium, im Gratis-Plan nur als 30-Tage-Test.

Für wen: Betriebe, die eine etablierte deutsche Lösung mit großem Funktionsumfang suchen und mit einer Jahresbindung leben können. Unsere ausführliche Gegenüberstellung: Alternative zu resmio.

Teburio, der monatlich kündbare Mittelweg

Teburio aus Paderborn setzt auf klare Festpreise ohne Gedeckgebühren: Starter zu 29 €, Professional zu 59 €, Plus zu 89 € und Premium zu 179 € netto pro Monat. Alle Pläne sind monatlich kündbar mit einem Monat Frist, es gibt keinen Gratis-Plan, aber 30 Tage kostenlosen Test mit vollem Funktionsumfang. Reservieren mit Google ist ab Professional (59 €) dabei, die Kreditkarten-Garantie gegen No-Shows ab Plus (89 €). Der Support sitzt in Deutschland.

Die Rechnung für kleinere Betriebe: Wer nur Online-Reservierungen mit Bestätigung braucht, zahlt bei Teburio ab dem ersten Monat 29 € netto, für Funktionen wie Google-Reservierung oder Kartengarantie deutlich mehr.

Für wen: Betriebe, die einen deutschen Anbieter mit fairen Kündigungsbedingungen wollen und bereit sind, ab dem ersten Tisch zu zahlen.

gastronovi, die Komplett-Suite mit Reservierungsmodul

gastronovi aus Bremen ist kein reines Reservierungssystem, sondern eine modulare Gastronomie-Suite von der Kasse über die Warenwirtschaft bis zur Tischreservierung. Das Reservierungsmodul kostet 99 € pro Monat, alternativ gibt es einen Erfolgstarif zu 29 € pro Monat plus 0,49 € pro erfolgreich platziertem Online-Gast (einmalige Einrichtung 99 €). Die Mindestlaufzeit beträgt 3 Monate, danach ist monatlich kündbar. Anzahlungen gegen No-Shows und die Google-Integration sind vorhanden, und für Gäste aus Österreich und der Schweiz gibt es eigene Ansprechpartner.

Die Stärke liegt in der Integration: Wer ohnehin Kasse und Warenwirtschaft von gastronovi nutzt, bekommt die Reservierung nahtlos dazu. Als reines Reservierungssystem betrachtet, ist der Einstieg dagegen vergleichsweise teuer.

Für wen: Betriebe, die eine komplette digitale Infrastruktur aus einer Hand wollen, nicht nur die Reservierungsannahme.

aleno, das Premium-System aus der Schweiz

aleno aus Zürich richtet sich an gehobene Restaurants und arbeitet bewusst ohne öffentliche Preisliste: Auf der Preisseite steht ausdrücklich, dass es keine Pakete oder Pauschalpreise gibt, jedes Angebot wird individuell nach Beratungsgespräch erstellt. Das System glänzt bei Gästedaten, Umsatzsteuerung und Automatisierung, Referenzen reichen von München bis St. Moritz, und die Google-Integration ist vorhanden. Provisionen pro Reservierung erhebt aleno nach eigenen Angaben nicht.

Ohne veröffentlichte Preise lässt sich aleno allerdings nicht seriös in eine Budgetplanung einsetzen, bevor Sie das Verkaufsgespräch geführt haben.

Für wen: Fine-Dining-Häuser und ambitionierte Konzepte im DACH-Raum, die ein datengetriebenes System suchen und ein individuelles Angebot einholen möchten.

SevenRooms, das CRM für Gruppen

SevenRooms aus den USA ist eine Daten- und Marketingplattform rund um die Reservierung: Gästeprofile über mehrere Häuser hinweg, automatisiertes Marketing, Event-Management. Die drei Pläne Starter, Growth und Premium sind ausschließlich auf Anfrage, Zusatzmodule wie E-Mail-Marketing kosten extra. Kreditkarten-Absicherung gegen No-Shows und die Google-Integration sind vorhanden. Eine deutschsprachige Anbieter-Website gibt es nicht, auch wenn die Buchungsstrecke für Gäste Deutsch spricht.

Für einen einzelnen Betrieb übersteigt der Funktionsumfang den Bedarf deutlich, und Support auf Deutsch ist nicht garantiert.

Für wen: Restaurantgruppen und Hotellerie mit echter CRM-Strategie über mehrere Standorte, entsprechendes Budget vorausgesetzt.

resOS, der flexible Baukasten aus Dänemark

resOS verfolgt ein Baukasten-Modell mit deutscher Website: ein dauerhaft kostenloser Plan bis 25 Reservierungen pro Monat, darüber Basic zu 45 €, Plus zu 85 € und Unlimited zu 125 € pro Monat, jederzeit kündbar und ausdrücklich ohne Provisionen oder Gebühren pro Gast. Funktionen wie Online-Zahlungen mit No-Show-Gebühren (11,99 €/Monat) oder Reservieren mit Google (7,99 €/Monat) sind kostenpflichtige Add-ons und im Gratis-Plan nicht verfügbar.

Das Modell ist fair und transparent, die Gratis-Grenze von 25 Reservierungen pro Monat ist für einen normalen Restaurantbetrieb allerdings schnell erreicht: Das sind weniger als eine Online-Reservierung pro Tag.

Für wen: Sehr kleine Betriebe mit wenigen Online-Reservierungen oder Gastronomen, die gezielt einzelne Add-ons zusammenstellen wollen.

Wie Sie das richtige Reservierungssystem wählen

Gastronom an einer Weggabelung mit drei Holzwegweisern in einem Alpendorf, Sinnbild für die drei Preismodelle
Marktplatz, Festpreis oder kostenlose Version: drei Wege, drei Kostenmodelle

Die richtige Wahl hängt weniger vom System ab als von Ihrer Situation. Drei Fragen genügen:

Woher kommen Ihre Gäste? Füllt sich Ihr Lokal bereits über Google, Ihre Website und Stammgäste, ist jeder Euro Vermittlungsgebühr ein verlorener Euro: Wählen Sie eine Lösung ohne Provision (ViteUneTable, Teburio, resOS). Eröffnen Sie gerade erst oder leben Sie von Touristen, kann die Reichweite von OpenTable oder TheFork ihren Preis wert sein, zumindest übergangsweise.

Wie viele Online-Reservierungen haben Sie? Unter etwa zwanzig Online-Reservierungen pro Woche amortisiert sich ein Abonnement von 70 € und mehr pro Monat nur schwer. Starten Sie kostenlos, messen Sie, und zahlen Sie erst für Funktionen, deren Bedarf Sie belegen können, allen voran Erinnerungen und No-Show-Schutz.

Wie viele Betriebe führen Sie? Ein einzelnes Restaurant braucht kein Multi-Standort-CRM. Ab mehreren Häusern werden Gruppenlösungen wie SevenRooms oder die Enterprise-Angebote der Marktplätze interessant.

Ein letzter Rat, gerade nach dem Quandoo-Aus: Misstrauen Sie Jahresverträgen vor dem Praxistest, und prüfen Sie vor der Unterschrift, ob Sie Ihre Gästedaten jederzeit exportieren können. Ein Reservierungssystem bewertet man an einem ausgebuchten Freitagabend, nicht in einer Verkaufsdemo.

Häufige Fragen

Welches ist das beste Reservierungssystem für Restaurants in 2026?

Ein bestes System für alle gibt es nicht, wohl aber die beste Wahl pro Profil: ViteUneTable für den Start ohne Kosten und ohne Provision, Teburio oder resmio für ein Festpreis-Abo mit großem Funktionsumfang, OpenTable oder TheFork Manager für gekaufte Reichweite, aleno und SevenRooms für gehobene Konzepte und Gruppen.

Was kostet ein Reservierungssystem für Restaurants?

Von 0 € (kostenlose Versionen von ViteUneTable, resmio oder resOS) bis 199 € pro Monat für die teuersten öffentlich ausgewiesenen Pläne (OpenTable Pro, Stand: August 2026), dazu bei Marktplätzen Gebühren pro vermitteltem Gast, etwa 1,50 € pro Netzwerk-Gast bei OpenTable. Mehrere Anbieter nennen ihre Preise nur auf Anfrage.

Gibt es ein wirklich kostenloses Reservierungssystem?

Ja. Die kostenlose Version von ViteUneTable umfasst unbegrenzte Online-Reservierungen, den Reservierungskalender und automatische Bestätigungen, ohne Provision und ohne Vertragsbindung. Auch resmio (Basic) und resOS (bis 25 Reservierungen pro Monat) bieten Gratis-Einstiege, jeweils mit eigenen Grenzen bei Funktionen oder Volumen.

Was sollten Quandoo-Kunden jetzt tun?

Vor dem 30. September 2026 ein Nachfolgesystem einrichten, die eigenen Gästedaten exportieren, solange der Zugang besteht, und alle Reservierungslinks auf Google, der Website und in sozialen Netzwerken auf das neue System umstellen. Die Partnerverträge enden automatisch, seit April 2026 sind die Quandoo-Dienste für Restaurants kostenfrei.

Festpreis oder Gebühr pro Gast: was ist günstiger?

Das entscheidet Ihr Volumen an vermittelten Gästen. Bei 200 Netzwerk-Gästen im Monat kosten 1,50 € pro Gast bereits 300 €, mehr als jedes Festpreis-Abo in diesem Vergleich. Gebühren pro Gast lohnen sich nur, wenn die Plattform Ihnen Gäste bringt, die sonst nicht gekommen wären; für Reservierungen Ihrer Stammgäste sind sie reine Mehrkosten.

Sind Reservierungssysteme DSGVO-konform einsetzbar?

Die hier verglichenen Anbieter richten sich an den europäischen Markt und stellen Auftragsverarbeitungsverträge bereit. Prüfen Sie vor der Einführung, wo die Gästedaten gespeichert werden, ob Sie sie jederzeit exportieren können und ob der Anbieter einen AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO anbietet. Das gilt in Deutschland wie in Österreich gleichermaßen.

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